Vita                                .. mein Leben

Geboren wurde ich am 14.April.1938 (ein echter Widder, mit Aszendent Steinbock) in Bamberg, aufgewachsen in Staffelstein und Karlstadt, beides am Main, ein echter Mainfranke also; daher auch meine Liebe zum Wasser als belebendes Element in der Aquarellmalerei, 9 Jahre Röntgen-Gymnasium (nicht mehr und nicht weniger) in Würzburg; Jurastudium in Erlangen und Würzburg. Nach 40 Jahren als Jurist in Staatsdiensten - vom Regierungsassessor bis zum Ministerialrat - seit Jahresbeginn 2002 im „Ruhestand“.

Meine Liebe zu Papier, Stift, Pinsel und Farbe habe ich erst wieder „im Umbruch meines Lebens" vor rund fünfzehn Jahren entdeckt. Das Schreiben und die Malerei haben mich seither nicht mehr losgelassen. Den Hang zur Poesie verdanke ich meinem Vater; zum Aquarellieren war ich bei sehr guten Lehrern (u.a. Jürgen Meyer-Andreaus, Lambert van Bommel, Emil Waldmann, Martin Lutz, Bernhard Vogl, Rainer Kaiser).

Alle haben mich gelehrt, die Augen zuzukneifen und genau hinzusehen, aber das Bild dann doch aus dem Herzen kommen zu lassen. Malen ist nicht abmalen und noch weniger fotografieren! Malen ist für mich eine andere Form von Poesie: Wichtig ist mir, die Stimmung zu vermitteln, die sich dem Maler bei der Beschäftigung mit dem Geschauten aufdrängt; ob nun Gewitter droht, tiefherbstliche Spiegelung auf dem Wasser ruht oder klirrende Kälte alles erstarren lässt, der Betrachter muss das spüren. Alle Landschaftsaquarelle sind daher im Freien entstanden. Geblieben ist - ähnlich wie die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter - die Angst des Aquarelllisten vor dem weißen Blatt Papier; dieser aber folgt die Entspannung, wenn das Bild hält, was das Motiv versprach.

Bekannt wurden einige meiner Bilder in Franken und Augsburg durch meine Ausstellungen im Weingut Streng in Sulzfeld, im Landhäuschen Hüttenheim im Jahr 2000, in der Kitzinger Hauptstelle der Sparkasse Mainfranken 2001, im Haus Tobias zu Augsburg im Sommer 2003 , in der Praxis „Dialysezentrum Friedberg bei Augsburg Dr. Krenz und Dr. Wagle“ im Frühjahr 2004, im Modehaus Hintermair in Ried, Kreis Augsburg, im November 2004, im Autohaus Volk, Augsburg, im Juli 2005 und zu guter letzt im Jacques Weindepot Augsburg, im November 2005.

Neben dem Schreiben und der Malerei gehört meine ganze Aufmerksamkeit der Hospizarbeit. Mein durch Höhen und Tiefen geprägter Lebensweg hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, Schwerstkranke und Sterbende zu begleiten. Daneben gehört das Thema „Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht zu meinem Aufgabenbereich in meiner
 
Hospizgruppe Albatros in Augsburg

Letzte Aktualisierung 20.02.2010

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