Stille

Stille

Da blieb ich, bis die Kerze verglomm;
Innig dich spürend, innig, fast fromm.

Und als sie verließ der flackernde Schein
Fühlte Wehmut ich, seltsame Trauer; allein ?

Die Töne der Stille erfüllten einzig den Raum:
In meiner Seele ein Staunen, ein andächtig’ Schau’n.

Lavendelduft und der Rosen blühendes Rot:
Von bewegenden Stunden erzählender Bot’

Durchwebt’ noch den Sinn mir -
Als du gegangen - und das Verlangen nach dir

Geblieben bin ich, bis die Kerze verglühte
Und sterbend noch warf letztes Licht auf die Rosenblüte.

1.Juli. 2003

Roland Friese

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Letzte Aktualisierung 20.02.2010

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