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NACHT
Komm tiefe, schwarze Nacht; Umhülle meine müde Seele Und was am Tag mir Angst gemacht, In Deinem Schoß mich nimmer quäle Ich ruh‘ mich aus in Deinem Grund Und heiße Traum und Schlaf willkommen. Mein wirrer Geist trieb’s heut zu bunt; Du –stille Nacht – hast ihn nun aufgenommen. Oh güt’ge Mutter Nacht Schenk‘ Ruhe mir, Geborgenheit! Und lenke meine Seele sacht Aus allem Wirrsal meiner Zeit.
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