Nacht

NACHT

Komm tiefe, schwarze Nacht;
Umhülle meine müde Seele
Und was am Tag mir Angst gemacht,
In Deinem Schoß mich nimmer quäle
Ich ruh‘ mich aus in Deinem Grund
Und heiße Traum und Schlaf willkommen.
Mein wirrer Geist trieb’s heut zu bunt;
Du –stille Nacht – hast ihn nun aufgenommen.
Oh güt’ge Mutter Nacht
Schenk‘ Ruhe mir, Geborgenheit!
Und lenke meine Seele sacht
Aus allem Wirrsal meiner Zeit.

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Letzte Aktualisierung 20.02.2010

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