Hospizidee

Die Hospizidee

Die weltweite Hospizbewegung – in’s Leben gerufen durch Cicely Sauders und Elisabeth Kuebler-Ross - hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen in der Endphase des Lebens unabhängig von Hautfarbe, Religion, Nationalität, sozialer Herkunft oder Stellung nach folgenden Prinzipien zu begleiten:

Sterben ist ein Teil des Lebens

  • Dieser Vorgang soll weder verkürzt noch verlängert werden
  • Die Kranken sollen möglichst beschwerdefrei bis zuletzt leben können, umsorgt von Familie, Freunden, Betreuern und Ärzten
  • Aktive Sterbehilfe (Euthanasie) ist ausgeschlossen
  • Hospizbetreuung
  • Zum Wohle von Schwerstkranken und deren Angehörigen arbeiten Ärzte, Schwestern, Pfleger, Seelsorger, Sozialpädagogen und andere Therapeuten zusammen
  • Anliegen ist zugewandtes und achtungsvolles Begleiten von Menschen in der schwierigen Endphase ihres Lebens
  • Palliativmedizin und Palliativpflege haben besondere Bedeutung
  • Bei Bedarf und auf Wunsch werden die Hinterbliebenen auch nach dem Tod ihres Angehörigen begleitet
  • Achtung der Würde des Menschen
  • Die Kranken werden zu jeder Zeit als Person ernst genommen und geachtet als diejenigen, die uns vorangehen
  • Wahrhaftigkeit ist erforderlich, um dieser Haltung im Umgang mit den Kranken gerecht zu werden
  • Religiöse Haltung
  • Die religiöse Überzeugung der Kranken wird geachtet
  • Hospizmitarbeiter drängen ihre eigene religiöse Überzeugung nicht auf, verleugnen sie jedoch auch nicht, wenn sie danach gefragt werden